Küchenkräuter vom Balkon

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Hach ja, so gut schmeckt die Natur: Ein gutes Brot, lecker mit selbstgemachter Schnittlauchcreme beschmiert. Oder grüne Soße zu Eiern und Pellkartoffeln. Oder gegrilltes Fleisch mit Thymian und Rosmarin aus dem eigenen Garten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und eines ist klar: Die eigenen Küchenkräuter schmecken besonders gut und geben jedem Gericht eine natürliche, schmackhafte Note. Noch dazu sind sie voll von gesunden Inhaltsstoffen. Petersilie etwa ist eine der besten Quellen für Vitamin C. Kräuter machen Gerichte auch bekömmlicher und würziger, so dass am Salz gespart werden kann.
Schließlich ist es kein Zufall, dass viele Pflanzen sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel benutzt werden. Thymian etwa eignet sich optimal, um Fleisch- und Gemüsegerichten eine raue, würzige Note zu geben, als Tee und Arznei hilft er auch gegen Husten. Salbei bringt italienisches Flair ins Essen und hilft bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut und gegen Schweißbildung.
Um selbst Kräuter zu ziehen und nicht mehr auf den Supermarkt oder getrockenete Gewürze angewiesen zu sein, braucht es nichtmal einen eigenen Garten: Auch ein Kasten auf dem Balkon oder der Fensterbank reicht aus, um sich von Frühjahr bis zum Herbst mit frischen Kräutern zu versorgen. Am besten mit Süd- oder Südwestlage. Ansonsten sind Kräuter nicht sehr anspruchsvoll: Egal ob Schnittlauch, Borretsch, Basilikum, Thymian, Dill, Petersilie oder solche Exoten wie Zitronengras. Einfach im Supermarkt, Gartencenter oder auf dem Markt die Pflanzen in kleinen Töpfen kaufen, einpflanzen und auf beste Gewürze freuen!
Kräuter dürfen allgemein nicht übergoßen werden, sonst verlieren sie an Geschmack, Inhaltsstoffen und drohen schließlich auch zu verschimmeln. Manche Kräuter können sogar milde Winter überleben, den Kasten dazu an eine besonders geschützte Ecke verlagern, mit einem Vlies oder Tannenzweigen abdecken, an frostfreien Tagen bei Bedarf gießen.
