Fuchsien
Es gibt Dinge, die sind zu schön um sie zu verstecken. Seien es die neuen Schuhe auf die man so lange gespart hat, diese nun nur in der Wohnung zu tragen mutet widersinnig an, oder der Verlobungsring des geliebten Partners, ihn zu verstecken wäre nicht nachvollziehbar. Genau so ist es mit Fuchsien. Diese wunderschönen Pflanzen, die einfach mehr verdienen als einen kleinen Schattenplatz im Blumenkasten auf ihrer Terrasse. Bei richtiger Pflege gedeihen diese nämlich auch ausgepflanzt in einem Beet in der Sonne. Sollte Ihr Garten jedoch den ganzen Tag in der prallen Sonne liegen, bleiben Sie doch besser bei der Topfbepflanzung, da Sie diese gegebenenfalls auch in den Schatten stellen könnten. Eine leichte Vormittags- oder Spätnachmittagssonne macht der Fuchsie nichts aus, vor extremen Temperaturen und Mittagssonne sollten Sie sie jedoch schützen. Die Fuchsie kommt nativ aus den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas. Dort ist es zwar heiß, aber meist einigermaßen schattig, um den genannten Tipp mal evolutionsbiologisch zu erläutern.
Fuchsien an sich sind sehr artenreich, über 100 verschiedene Wildarten und Varietäten sind heute bekannt. Die einzelnen Unterarten der Fuchsien differenzieren sich teilweise stark in ihrem Aussehen voneinander. Eine Fuchsienart, die Fuchsia excorticata wächst zu einem Baum von zehn Metern Höhe. Von dieser Sorte sollten Sie vielleicht keine in Ihrem kleinen Beet im Garten einpflanzen. Die meisten anderen Arten stehen Ihnen frei zur Auswahl.
Abschließend noch ein paar Fakten zu der Fuchsie:
Die Fuchsie ist seit 1696 als Pflanzengattung bekannt. Der Franzose Charles Plumier entdeckte die erste Art auf seiner Reise auf Santo Domingo, der heutigen Dominikanischen Republik. Er benannte sie nach dem Botaniker Leonhart Fuchs. Im 19. Jahrhundert wurden die Fuchsien dann in Europa zu begehrten Zierpflanzen.

Fuchsie (Quelle: Fabian Forban)
