Die Indianernessel

Indianernessel (Quelle: bobby46)Indianernessel (Quelle: bobby46)
Kennen Sie die Indianernessel? Bestimmt! Da die Indianernessel aber verschiedene Namen trägt, ist sie Ihnen vielleicht als Bienenbalsam, Wilde Bergamotte, Goldmelisse oder Pferdeminze bekannt. Genauso Vielfältig wie ihr Name, ist auch ihre Nutzungsart. Sie hat quasi viele Eigenschaften. So wird die zauberhafte Blüte sehr gerne als Schnittblume die Wohnzimmer gestellt. Man kann aus ihr aber ebenso gut einen Tee brauen. Man sagt sogar, sie hätte heilende Kräfte.
Die wintertaugliche Pflanze stammt aus dem Norden Amerikas und braucht einen nährstoffreichen sowie unverbrauchten Boden. Besonders gerne hat sie ein sonniges Plätzen, ist aber auch zufrieden mit Halbschatten. Wenn Sie ihr etwas Gutes tun möchten, dann geben Sie ihr etwas Kompost im Frühjahr.
Anders sieht es bei der Sorte ‘Monarda fistulosa‘, die aus Mexico stammt. Sie braucht eher einen sonnigen und sandigen Boden.
Doch darum müssen Sie sich bei den Kreuzungen, die Sie bei uns erhalten nicht zu kümmern. Beachten sollten Sie lediglich, dass Ihre Pflanze nicht ständiger Nässe ausgeliefert ist. Das macht sie schnell kaputt.
Sollten Sie etwas Besonderes wollen, wie wäre es mit der Zitronen-Monarde ‘Monarda citriodora) oder der rosenähnlichen Rosen-Monarde (Monarda fistulosa x tetraploid)? Ihr Rosenduft ist intensiv und eignet sich besonders auf frischem und nährstoffreichen Boden.
Eine der schönsten Sorten ist aber die ‘Monarda punctata’, die Pferdeminze. Sie wird bis zu 120 Zentimeter hoch und blüht von Juli bis September in den Farben Rosa, Gelb und Rot. Sie sollten ihr viel Platz zum Wachsen geben. Mindestens 35 Zentimeter sollten es schon zwischen der einen und der anderen Pflanze sein. Achten Sie darauf, dass Sie sie rasch wechselnden Temperaturen nicht aussetzen, denn diese Pflanze hat einen natürlichen Feind – Echte Mehltau ‘ Erysiphe cichoracearum). Dieser Pilz kann sogar zum Sterben der Pflanze führen.
