Den Garten nach Feng Shui ausrichten
In einer Gesellschaft, die sich mehr zur Spiritualität bekennt, überrascht es nicht, dass viele Gartenbesitzer ihren Garten nach Feng Shui gestalten. Was genau ist Feng Shui eigentlich? Es kommt
aus dem Chinesischem und heißt frei übersetzt: „Wind und Wasser“. Das Ziel dieser Lehre ist es, seinen Wohn- oder Gartenbereich so zu gestalten, dass die positiven Energien, Chi, fließen können. Das Ziel dieser Ausrichtung ist eine Steigerung des Wohlbefindens – Gesundheit, Glück und Wohlstand. Es geht darum Yin und Yang in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, also die Balance die Balance zwischen hellen und schattigen Ecken, offenen und dicht bewachsenen Bereichen und belebten und ruhigen Zonen zu finden.
In der Lehre wird diese Optimalvorstellung in fünf Elemente. Feuer, Wasser, Metall, Erde und Holz – diese stärken und schwächen sich gegenseitig, sorgen also für die perfekte Balance. Jedem Element ist eine Bedeutung beigemessen.
Die fünf Elemente werden von einem eingekreisten Pentagramm, dem sogenannten Bagua-Raster, visualisiert. Nun legen Sie diesen Grundriss einfach über Ihren Garten, wobei das Feuer (steht für Karriere) im geographischen Norden liegen sollte. Dem Element Holz wird der Reichtum beigemessen. In ihm sollten sie einen Baum, den Geldbaum „Crassula Ovata“ pflanzen. Dies sorgt für Wohlstand. Wasser ist ebenfalls ein Symbol für Wohlstand, in dessen Bereich sollten Sie einen kleinen Brunnen anlegen, so kann der Wohlstand und das Glück sprudeln. Im Bereich Erde, geht es um die Stärkung der Familie und der Partnerschaft. Diesem Bereich verleihen Sie positive Energie, indem Sie dort beispielsweise eine gemeinsame Lieblingspflanze pflanzen, sowie eine kleine Bank
für romantische Stunden hinstellen.
Die Mitte der Bagua ist das Energiezentrum, dieses sollten Sie möglichst frei lassen, damit sich die positiven Energien frei in alle Richtungen bewegen können.

