Beeren im eigenen Garten
Was gibt es schöneres, als Selbstgepflanztes aus dem Garten zu essen? Man weiß genau wo es herkommt, wie es angebaut und gepflegt wurde. In den Medien hört man ständig von neuen Krankheitserregern in unseren Lebensmitteln: sei es die Geflügelgrippe, die Schweinegrippe, Rinderwahnsinn, Dioxin, EHEC, oder direkt verschmutztes Trinkwasser – alles scheint vergiftet. Für den Fall, dass demnächst die Beerenangina ausbricht, hier ein paar Tipps zum erfolgreichen Anbauen leckerer Beeren in Ihrem Garten:
Einleitend ist zu sagen, dass Beeren nach den Wintermonaten frische Nahrung im Boden benötigen, um später ertragreich zu blühen. Hierfür bieten sich spezielle Beeren- und Obstdünger an, aber auch gut gelagerter Mist sorgt für frische Nährstoffe und somit viel Nahrung im Boden.
Erdbeeren:
Es gibt einmaltragende und immertragende Sorten, um die Ihrer Wahl zu bekommen, fragen Sie den Händler Ihres Vertrauens. Unabhängig von der Sorte empfiehlt es sich, das Beet mit Mulch oder Stroh abzudecken, sobald die Pflanzen kleine Früchte tragen. So ist gewährleistet, dass die Pflanzen nicht schmutzig werden und bei Regen nicht anfangen zu faulen. Gepflanzt wird bei einmaltragenden Ende Juli bis Ende August, bei immertragenden bereits im März, spätestens April.
Himbeeren:
Auch hier wieder eine Zweigliederung – die einjährigen Ruten und die zweijährigen Ruten. Die Einjährigen gelten gemeinhin als sehr anspruchslos, sie werden gepflanzt und geerntet. Nach der Ernte wird die Rute bodeneben abgeschnitten und wächst im nächsten Jahr wieder neu. Man pflanzt Ende August bis September. Die zweijährigen Ruten werden im selben Zeitraum gepflanzt, tragen aber erst im Juli des Folgejahres ihre Früchte. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie wenige bis gar keine Stachel haben. Zum Düngen beider Sorten benutzen Sie am Besten Kompost oder einen Torfersatz.

Beeren, Foto von stachelbeer/flickr.com
