Einen Kaffeestrauch aufziehen

 

© sonne07 - Fotolia.com

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Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke des Menschen, in Deutschland liegt es sogar noch vor dem Bier. Ob Latte Macchiato, Espresso oder Café Creme, sie alle haben gemeinsam, dass für ihre Herstellung die Kaffeebohne gebraucht wird. Die Kaffeeproduktion ist eine der wichtigsten Branchen weltweit, aber wie wäre es, die eigenen Kaffeebohnen zu Hause zu züchten?

Zur Aufzucht eines Kaffeestrauchs braucht es nicht viel Vorwissen. Lediglich auf ein paar Sachen sollte man achten. Der Kaffeestrauch (Bot. Coffea arabica) gehört in die Familie der Krappgewächse. Es gibt insgesamt circa 60 verschiedene Coffea-Arten, davon wird aber nur die Sorte Arabica als Kaffeebohnenlieferant genutzt. Die Pflanze stammt aus den höheren Lagen in Äthopien. Der Kaffeestrauch besitzt dunkelgrüne, leicht gewellte Blätter, die um die 5 cm lang werden. Unter idealen Bedingungen kann man mit den ersten Blüten, die weiß sind und in den Blattachseln sitzen, nach circa 3-4 Jahren rechnen. Kaffeesträucher sind Selbstbestäuber. Steht die Pflanze in einem Raum, kann dies mit einem Pinsel erledigt werden. Der Strauch trägt rote Früchte, die wie zu kleine Kirschen aussehen. Es dauert ungefähr acht Monate, bis sie reif sind, und sie erhalten genau zwei Samen pro Frucht, die man geröstet als Kaffeebohne wiedererkennt.

Im Handel sind nur selten die Früchte zu finden, Samen kann man jedoch problemlos kaufen. Die Keimzeit beträgt etwa einen Monat bei einer Temperatur von mindestens 25 Grad. Als Substrat eignet sich am besten spezielle Anzuchterde. Saatschalen eignen sich genauso gut wie kleine Joghurtbecher, wichtig ist nur, dass die Pflanztiefe maximal 1 Zentimeter betragen darf. Nach dem Keimen ist es wichtig, der Pflanze viel Licht zur Verfügung zu stellen. Geachtet werden muss auch auf eine regelmäßige Wässerung, gedüngt werden muss jedoch in den ersten zwei Monaten nicht.



Gesunde Mischung im Gemüsebeet

© tim-bueroservice - Fotolia.com

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Für einen gesunden Garten ist es ratsam, in Mischkultur anzupflanzen. Am besten eignet sich eine bunte Mischung aus Gemüse, Salat, Kräutern und Sommerblumen, die schön anzusehen ist und sich gleichzeitig gegenseitig gesund hält. Die Arten wachsen bei einem geeigneten Nebeneinander einfach besser, da sie sich nicht gegenseitig die wichtigen Nährstoffe streitig machen. Ausserdem breiten sich auf diese Weise Schädlinge und Krankheiten schlechter aus, da manche Pflanzen robuster sind.

Bei der Mischkultur ist es besonders wichtig, auf die Wuchsformen zu achten: dicker Knollensellerie passt zum Beispiel hervorragend zu schlankem Porree, weil man so besonders dicht pflanzen kann und die vorhandene Fläche schlauer genutzt wird. Doch nicht nur in der Breite kann man optimieren, auch in der Tiefe. Denn Tiefwurzler wie Mangold eigen sich sehr gut für den gemeinsamen Anbau mit Radieschen oder Kerbel, da die ihre Nährstoffe vor allem aus den oberen Bodenschichten beziehen. 

Optimal für Mischkulturen sind auch Möhren. Den feinen Möhren-Samen einfach statt mit Sand mit beispielsweise Schwarzkümmel-Samen mischen. Auch römische Kamille eignet sich. Wichtig ist es, dass der Samen, der den Sand ersetzt, eher grob ist

In einer Mischkultur dürfen auch Kräuter nicht fehlen: Schnittlauch blüht zudem schön und verhindert über die ätherischen Öle, die er ausstößt, noch dazu Grauschimmel an Früchten. Er eignet sich also super dafür, ein Erdbeerbeet einzurahmen. 

Vorsicht ist jedoch bei Gemüsearten der selben Pflanzenfamilie geboten. Vor allem bei solchen, die über mehrere Wochen im Beet stehen, zum Beispiel Kohl. Sie sollten nur alle vier Jahre an der gleichen Stelle gepflanzt werden, damit keine Kohlhernie entsteht. 



Tipps zur Dauerbepflanzung für den Balkon

© Jürgen Fälchle - Fotolia.com

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Jeder Besitzer eines Balkons weiß dieses Privileg vor allem im Sommer zu schätzen. Doch auch bereits im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen raus kommen und es allmählich wieder wärmer wird, treibt es immer mehr Menschen auf den Balkon. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit der Gestaltung des Balkons auseinanderzusetzen, um dann auch die Aufenthalte dort wirklich genießen zu können. Ein wichtiger Faktor in der Gestaltung ist dabei auf jeden Fall der, der Begrünung. So empfiehlt es sich Blumenkästen anzubringen und diese mit Pflanzen zu füllen, die zu einer Dauerbegrünung des Balkons führen. Denn sicherlich hat man keine Lust jeden Monat die Kästen neu zu gestalten, da dies eher etwas für einen Garten wäre. Deswegen folgen nun ein paar Hinweise zur geeigneten Dauerbepflanzung eines Balkons.

In dieser Dauerbepflanzung ist es vor allem ratsam auf Pflanzen zurückzugreifen, die sehr pflegeleicht sind, damit man die warmen Monate auch wirklich genießen kann und nicht mit der ständigen Pflege beschäftigt ist. Deshalb empfiehlt es sich Pflanzen zu nehmen, die wenig Wasser benötigen. Dies sind vor allem Pflanzen mit Wasserspeicher, die sich häufig in Form von dicken Blättern (häufig mit einer Wachsschicht überzogen) äußern. Dabei sind die verschiedensten Sedumarten zu empfehlen.

Außerdem ist es ratsam sich Zwiebelpflanzen einzusetzen. Je früher diese Blühen, desto besser. Aus diesem Grund sind vor allem Schneeglöckchen und zeitig blühende Krokusse zu empfehlen. Egal für welche Pflanzen man sich letztendlich entscheidet, wichtig ist vor allem eins: Man sollte nie die regelmäßige Düngung von März bis Juni vernachlässigen, da die Pflanzen sonst sehr schnell eingehen können und man dann nicht wirklich viel Freude an ihnen hat.



Kletterpflanzen für die Häuserwand

Kletterpfllanze © Miredi - Fotolia.com

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Als Luise Müller vor 40 Jahren in das kleine Haus in der Reihenhaussiedlung in der Gartenstraße zog, war das Gebäude weiß und trist, wie alle Häuser in dieser leblosen Straße. Nun 40 Jahre später ist Frau Müller nicht nur berentet, sondern auch stolz auf ihre Fassade, die sich nun völlig von den anderen Häusern absetzt.

Sie war es leid, immer die selben weiß getünchten Wände zu sehen, wenn sie nach einem langen Arbeitstag nach Hause kam, um Heim und Familie zu versorgen. Sie wollte etwas anderes. Etwas anderes für sich, aber auch für die Kinder. Ihr war klar, da muss Farbe her. 

So fing sie vor rund 20 Jahren damit an, die ersten Sprösslinge von Kletterpflanzen an ihre Außenfassade anzusiedeln. “Die Kinder sind längst aus dem Haus. Aber ich sag Ihnen, die freuen sich wie die Schneekönige, wenn Sie mich im Sommer besuchen und der Blauregen in voller Pracht steht!”

Der Blauregen, in der Fachsprache auch Wisteria sinensis, oder Glyzinie genannt, ist eine Kletterpflanze, die ihre Hauptblütezeit im Mai hat. Mit der richtigen Pflege, steht die Glyzinie in diesem Monat dann in voller Blüte. Sie zeichnet sich durch ihre violetten, tropfförmigen Blüten aus, die ihre Köpfe lustig nach unten recken. Wer seiner Fassade ein individuelles Aussehen verleiehen will, dem sei gesagt, dass die Glyzine ohne eine sogenannte Kletterhilfe, nicht in geordneten Bahnen die Häuserwände erklimmt. 

Natürlich ist auch der Efeu eine Kletterpflanze, die die Fassaden vieler deutscher Häuser schmückt. Je nach Vorstellung kann man sich für die ein oder andere Fassadenverschönerung entscheiden.



Gartenmesse in Stuttgart

Garten © Fotolia.com

Garten © Fotolia.com

Im Sommer auf einer Liege zu liegen und sich von der Sonne “braten” zu lassen und eine angenehme Farbe zu bekommen, ist meist nur im Urlaub am Strand möglich oder aber man hat einen Garten. Das ist wohlmöglich die günstigere Variante, weil dieser ein ganzes Jahr zur Verfügung steht und besonders im Sommer ein Idyll ist. Ideen dazu geben jedes Jahr viele Messen, damit ein Garten auch dem gerecht wird, wozu er gebraucht wird. Und dabei sind sie nicht nur für diejenigen interessant, die in einem Garten entspannen und die Seele baumeln lassen wollen, sondern ist auch für ambitionierte Hobby-Gärtner eine Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen.

Die Messe “Garten 2012″ in Stuttgart bietet dazu ein sehr willkommenes Paket zur Horizonterweiterung im gesonderten Sinne. Das zeigen auch die Umfragen unter den Besuchern der letzten Jahren. Das Angebot scheint zu stimmen, denn wenn sich 92 Prozent der Befragten hochzufrieden sind und sogar 80 Prozent Sachen gekauft oder Kaufabsichten haben, dann hat das schon etwas zu bedeuten.

Aus diesem Grund ist folgender Tipp wahrscheinlich mehr als wichtig, denn wer von außerhalb anreist, braucht natürlich eine Unterkunft in Stuttgart. Ein bis zwei Tage sollte man sich für die Messe schon Zeit nehmen. Denn mit der gewissen Ruhe auf der Messe ist eine Inspiration wohl mehr wert als nur hektisch über das Messegelände zu stolpern. Vom 12. bis zum 15. April 2012, also dann wenn der Winter hoffentlich nicht mehr kommt und die wohlige Sonne mit ihren Sonnenstrahlen kitzelt, wird die diesjährige Garten stattfinden.

Und es ist auch für jeden etwas geboten, wenngleich die überdimensionale Farbenpracht eine tragende Rolle bei der Garten 2012 spielen wird.



Küchenkräuter vom Balkon

© Team 5 - Fotolia.com

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Hach ja, so gut schmeckt die Natur: Ein gutes Brot, lecker mit selbstgemachter Schnittlauchcreme beschmiert. Oder grüne Soße zu Eiern und Pellkartoffeln. Oder gegrilltes Fleisch mit Thymian und Rosmarin aus dem eigenen Garten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und eines ist klar: Die eigenen Küchenkräuter schmecken besonders gut und geben jedem Gericht eine natürliche, schmackhafte Note. Noch dazu sind sie voll von gesunden Inhaltsstoffen. Petersilie etwa ist eine der besten Quellen für Vitamin C. Kräuter machen Gerichte auch bekömmlicher und würziger, so dass am Salz gespart werden kann.

Schließlich ist es kein Zufall, dass viele Pflanzen sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel benutzt werden. Thymian etwa eignet sich optimal, um Fleisch- und Gemüsegerichten eine raue, würzige Note zu geben, als Tee und Arznei hilft er auch gegen Husten. Salbei bringt italienisches Flair ins Essen und hilft bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut und gegen Schweißbildung.

Um selbst Kräuter zu ziehen und nicht mehr auf den Supermarkt oder getrockenete Gewürze angewiesen zu sein, braucht es nichtmal einen eigenen Garten: Auch ein Kasten auf dem Balkon oder der Fensterbank reicht aus, um sich von Frühjahr bis zum Herbst mit frischen Kräutern zu versorgen. Am besten mit Süd- oder Südwestlage. Ansonsten sind Kräuter nicht sehr anspruchsvoll: Egal ob Schnittlauch, Borretsch, Basilikum, Thymian, Dill, Petersilie oder solche Exoten wie Zitronengras. Einfach im Supermarkt, Gartencenter oder auf dem Markt die Pflanzen in kleinen Töpfen kaufen, einpflanzen und auf beste Gewürze freuen!

Kräuter dürfen allgemein nicht übergoßen werden, sonst verlieren sie an Geschmack, Inhaltsstoffen und drohen schließlich auch zu verschimmeln. Manche Kräuter können sogar milde Winter überleben, den Kasten dazu an eine besonders geschützte Ecke verlagern, mit einem Vlies oder Tannenzweigen abdecken, an frostfreien Tagen bei Bedarf gießen.



Die Bananenpflanze

Bananenstaude © Andy Grz - Fotolia.com

Bananenstaude © Andy Grz - Fotolia.com

Bananen (lat. Musa) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Bananengewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. In dieser Gattung gibt es rund 100 Arten. Dabei bilden einige Arten und Hybriden essbare Früchte. Allgemein bekannt ist die Dessertbanane, die auch speziell für die Nahrungsmittelproduktion angebaut wird. Im Vergleich zu anderen Obstsorten enthalten die essbaren Früchte viel Vitamin C, Folsäure und Mineralstoffe (mitunter Phosphor, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan, Kupfer), Zucker und Ballaststoffe.

Musa-Arten sind immergrüne und zudem ausdauernde Pflanzen. Unterirdisch verfügen sie über ein Rhizom: Aus diesem traiben Ausläufer. Dabei bleibt die eigentliche Sprossachse bis zur Blütezeit sehr kurz. Der Stamm besteht aus Blattscheiden.  Seine Höhe beträgt mindestens einen halben Meter, meist aber drei bis zehn Meter. An der Basis kann der Stramm etwas verdickt sein. Die Blätter sind ganzrandig und in Blattstiel und Blattspreite gegliedert.

In den letzten Jahren wird die Banane vor allem in Mitteleuropa auch als eine dekorative Zimmerpflanze sehr beliebt. Meistens ist sie sehr groß, daher wird sie normalerweise in größeren Räumen oder gar in Wintergärten oder Büros gehalten.

Im Handel finden Hobbygärtner sowohl echte Fruchtpflanzen als auch reine Zierbananen. Die Bananenpflanze gedeiht am besten, wenn sie an einem hellen Standort mit direkter Sonneneinstrahlung steht. Sie mag nicht nur Wärme sondern auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Wenn sie regelmäßig mit Wasser besprüht wird, kann dies fehlende Luftfeuchte in der Wohnung ersetzen. Da Bananenpflanzen viel Wasser und Nährstoffe benötigen, müssen sie in regelmäßig gedüngt werden. Zugluft und Staunässe sollen unbedingt vermieden werden. Bei richtiger Pflege wächst die Pflanze binnen einer Woche um fast einen Zentimeter. Genau so oft wird ein weiteres Blatt ausgebildet.



Salbei im Garten

Gartenkräuter © Richard Oechsner - Fotolia.com

Gartenkräuter © Richard Oechsner - Fotolia.com

Salbei lässt sich in vielen verschiedenen Sorten in Gärten und Töpfen finden. Die beliebteste unter ihnen ist dennoch der einjährige Feuer- und Prachtsalbei, der sich als Kübelpflanze mit scharlachroten Blüten in Trauben ausbreitet.

Auch einige winterharte Salbeiarten können sich über mehrere Jahre in Pflanzenkübeln wohlfühlen, wenn man sie regelmäßig umtopft. Das Ausputzen welker Blüten verlängert auch hier die Blütezeit. Außerdem ist zu beachten, dass der Salbei zwar Standorte mit ausreichender Sonner, jedoch keinesfalls Hitze bevorzugt, weshalb er nicht unmittelbar vor eine Hauswand gepflanzt werden sollte.

An einem warmen, sonnigen Platz mit nährstoffreicher und ebenso durchlässiger Erde, fühlt sich auch der Steppen-Salbei besonders wohl. Da er jedoch nicht besonders anspruchsvoll ist und in fast jedem Gartenboden gedeihen kann, macht ihn das zu einer vielseitig einsetzbaren Pflanze. Urpsrünglich entstand der Steppen-Salbei aus einer Wildart, hat jedoch mit seinen zumeist blauen oder violetten Blüten einen hohen Zierwert. Besonders gut lässt er sich hier neben Rosen oder Lilien einsetzen, schmiegt sich aber auch an wild anmutende Stauden wie Gold-Garbe, Margerite oder Purpur-Sonnenhut.  Wer es eher schlichter mag, setzt diese Salbeiart zwischen eine Auswahl verschiedener Ziergräser. Bis auf eine kurze Unterbrechung im August, reicht seine Blütezeit, die meist im Mai und spätestens im Juni beginnt, oft bis in den Spätherbst hinein.

Echter Salbei ist natürlich ein Muss für den kleinen Kräutergarten, wobei auch hier auf regelmäßiges Gießen und Düngen geachtet werden muss. Reichlich Stickstoff führt bei Salbei zu reichlich Laub statt mehr Blüten. Dieses jedoch wird aufgrund seines aromatischen Aromas gern für Erkältungstees, aber auch zum Würzen von Fisch und Fleisch genutzt. Daher rührt auch teilweise gebrauchte Name “Heil- oder Küchensalbei”.



Der Gartenteich

Um den eigenen grünen Garten als Wohlfühloase zu vollenden fehlt oft nur noch ein Platz am Wasser. Wer schon mit einer kleinen plätschernden Fontäne zufrieden ist, kann durch ein kleines Fertigbecken oder eine einfache Tonne, die in den Boden gelassen wird, schon bedient werden. Mit einer zusätzlichen Pumpe stellt sich dann auch das gewünschte Sprudeln ein.

Wer jedoch von einem größeren Wellnessbereich im Garten oder einem Gartenteich für Fische träumt, muss sich auf mühsamere Arbeiten und einen tieferen Griff in den Geldbeutel gefasst machen. Denn es bedarf einiger Voraussetzungen, um einen Teich mit unterschiedlich Tiefen Wasserzonen anzulegen, der zum Bepflanzen, aber auch als Lebensraum für Zierfische geeignet ist. Auch hier gibt es die Möglichkeit, zu einem Fertigteich zu greifen. Eine andere Variante ließe sich individueller mit dem Auslegen von Teichfolie gestalten.

In jedem Fall sollte möglichst beachtet werden das Ausheben des Teichbeckens passgenau vorzunehmen. Bei Fertigbecken steht hier im Vordergrund, dass die Teichgrube am Ende waagerecht ist, da andernfalls das Teichbecken nicht ganz gefüllt werden könnte. Hier würde das Wasser über die teifer liegende Seite des Beckens langsam auslaufen. Meist ist es jedoch ausreichend, nach dem Ausheben eine entsprechende Grundlage aus Sand zu schaffen, um das Becken gerade zu platzieren. Beim Einsatz von Teichfolie dagegen, ist besonders auf die Dichtigkeit bei der Arbeit zu achten. Zwar mit wesentlich höherem Aufwand verbunden, dafür jedoch mit individuellem Ergebnis, kann eine Wasserlandschaft hierbei ganz nach Belieben gestaltet werden. Voraussetzung ist hier außerdem eine frostfreie Zone von etwa 80 Zentimetern, die den Fischen später zum Überwintern dienen soll. Eine Umwälzpumpe sowie Teich- und UV-Filter sollten zuletzt noch installiert werden, um das Wasser für die Fische sauber zu halten.



Kürbisse im eigenen Garten

Im Zuge der Bio-Welle, die seit ein paar Jahren über Deutschland schwappt, erfreut sich auch ein eigener Garten immer höherer Beliebtheit. Doch nur wenige Hobby-Gärtner wissen, wie einfach und lohnenswert es ist, Kürbisse anzubauen. Der Kürbis ist die größte und schwerste Gemüseart, Sorten wie der Gelbe Zentner können locker stolze 50 Kilo auf die Waage bringen. Kürbisse enthalten auch wertvolle Inhaltsstoffe, etwa gegen Prostata- und Blasenleiden. Wenig bekannt ist auch, dass die Zucchini zur Familie des Kürbis gehört.

Kürbispflanzen lassen sich entweder direkt kaufen oder selber aus Samen heranziehen. Anfang Mai sollten die Samen dazu im Haus in ein Gefäß mit feuchter Erde gesteckt werden, mit einem Zimmergewächshaus gelingt die Keimung noch einfacher und schneller. Schon innerhalb weniger Tage werden sich überraschend große Keimblätter aus dem Erdreich ans Tageslicht recken. 

Nach knapp zwei Wochen können die Kürbisse schon in den Garten verpflanzt werden. Mindestens sollte damit aber bis Mitte Mai gewartet werden, da Kürbisse sehr frostempfindlich sind und die Eisheiligen traditionell als der Tag gelten, ab dem nicht mehr mit Frost gerechnet werden muss. 

Im Garten braucht eine Kürbispflanze viel Sonne und mindestens einen Quadratmeter Platz, um ungestört wachsen zu können. In Trockenperioden sollte man die Kürbisse gießen – optimal eignet sich dafür ein Regenwassertank, der für reichlich kostenloses Wasser sorgt.

Kürbisse wachsen sehr schnell: Bald schon sollten sich riesige gelbe Blüten bilden, die auch viele Insekten anlocken. Im Herbst können die Kürbisse dann geerntet werden. In Kochbüchern oder Online-Portalen gibt es zahlreiche leckere Kürbisgerichte wie etwa eine Kürbisquiche entdecken. Schmackhaft ist auch ein Kürbis-Kompott, die Zucchini eignet sich ohnehin als Zutat oder Beilage zu allerlei Speisen und kann auch roh verzehrt werden. Es lohnt sich, einige Kürbissamen zu trocknen und für die Aussaat des nächsten Jahres zu behalten. Da bleibt nur noch eins: Viel Spaß dabei, den Kürbissen beim Wachsen zuzuschauen, und guten Appetit!