Gartenmesse in Stuttgart

Garten © Stefan Körber - Fotolia.com

Garten © Stefan Körber - Fotolia.com

Im Sommer auf einer Liege zu liegen und sich von der Sonne “braten” zu lassen und eine angenehme Farbe zu bekommen, ist meist nur im Urlaub am Strand möglich oder aber man hat einen Garten. Das ist wohlmöglich die günstigere Variante, weil dieser ein ganzes Jahr zur Verfügung steht und besonders im Sommer ein Idyll ist. Ideen dazu geben jedes Jahr viele Messen, damit ein Garten auch dem gerecht wird, wozu er gebraucht wird. Und dabei sind sie nicht nur für diejenigen interessant, die in einem Garten entspannen und die Seele baumeln lassen wollen, sondern ist auch für ambitionierte Hobby-Gärtner eine Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen. 

Die Messe “Garten 2012″ in Stuttgart bietet dazu ein sehr willkommenes Paket zur Horizonterweiterung im gesonderten Sinne. Das zeigen auch die Umfragen unter den Besuchern der letzten Jahren. Das Angebot scheint zu stimmen, denn wenn sich 92 Prozent der Befragten hochzufrieden sind und sogar 80 Prozent Sachen gekauft oder Kaufabsichten haben, dann hat das schon etwas zu bedeuten. 

Aus diesem Grund ist folgender Tipp wahrscheinlich mehr als wichtig, denn wer von außerhalb anreist, braucht natürlich eine Unterkunft in Stuttgart. Ein bis zwei Tage sollte man sich für die Messe schon Zeit nehmen. Denn mit der gewissen Ruhe auf der Messe ist eine Inspiration wohl mehr wert als nur hektisch über das Messegelände zu stolpern. Vom 12. bis zum 15. April 2012, also dann wenn der Winter hoffentlich nicht mehr kommt und die wohlige Sonne mit ihren Sonnenstrahlen kitzelt, wird die diesjährige Garten stattfinden. 

Und es ist auch für jeden etwas geboten, wenngleich die überdimensionale Farbenpracht eine tragende Rolle bei der Garten 2012 spielen wird. 



Küchenkräuter vom Balkon

© Team 5 - Fotolia.com

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Hach ja, so gut schmeckt die Natur: Ein gutes Brot, lecker mit selbstgemachter Schnittlauchcreme beschmiert. Oder grüne Soße zu Eiern und Pellkartoffeln. Oder gegrilltes Fleisch mit Thymian und Rosmarin aus dem eigenen Garten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und eines ist klar: Die eigenen Küchenkräuter schmecken besonders gut und geben jedem Gericht eine natürliche, schmackhafte Note. Noch dazu sind sie voll von gesunden Inhaltsstoffen. Petersilie etwa ist eine der besten Quellen für Vitamin C. Kräuter machen Gerichte auch bekömmlicher und würziger, so dass am Salz gespart werden kann.

Schließlich ist es kein Zufall, dass viele Pflanzen sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel benutzt werden. Thymian etwa eignet sich optimal, um Fleisch- und Gemüsegerichten eine raue, würzige Note zu geben, als Tee und Arznei hilft er auch gegen Husten. Salbei bringt italienisches Flair ins Essen und hilft bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut und gegen Schweißbildung.

Um selbst Kräuter zu ziehen und nicht mehr auf den Supermarkt oder getrockenete Gewürze angewiesen zu sein, braucht es nichtmal einen eigenen Garten: Auch ein Kasten auf dem Balkon oder der Fensterbank reicht aus, um sich von Frühjahr bis zum Herbst mit frischen Kräutern zu versorgen. Am besten mit Süd- oder Südwestlage. Ansonsten sind Kräuter nicht sehr anspruchsvoll: Egal ob Schnittlauch, Borretsch, Basilikum, Thymian, Dill, Petersilie oder solche Exoten wie Zitronengras. Einfach im Supermarkt, Gartencenter oder auf dem Markt die Pflanzen in kleinen Töpfen kaufen, einpflanzen und auf beste Gewürze freuen!

Kräuter dürfen allgemein nicht übergoßen werden, sonst verlieren sie an Geschmack, Inhaltsstoffen und drohen schließlich auch zu verschimmeln. Manche Kräuter können sogar milde Winter überleben, den Kasten dazu an eine besonders geschützte Ecke verlagern, mit einem Vlies oder Tannenzweigen abdecken, an frostfreien Tagen bei Bedarf gießen.



Die Bananenpflanze

Bananenstaude © Andy Grz - Fotolia.com

Bananenstaude © Andy Grz - Fotolia.com

Bananen (lat. Musa) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Bananengewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. In dieser Gattung gibt es rund 100 Arten. Dabei bilden einige Arten und Hybriden essbare Früchte. Allgemein bekannt ist die Dessertbanane, die auch speziell für die Nahrungsmittelproduktion angebaut wird. Im Vergleich zu anderen Obstsorten enthalten die essbaren Früchte viel Vitamin C, Folsäure und Mineralstoffe (mitunter Phosphor, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan, Kupfer), Zucker und Ballaststoffe.

Musa-Arten sind immergrüne und zudem ausdauernde Pflanzen. Unterirdisch verfügen sie über ein Rhizom: Aus diesem traiben Ausläufer. Dabei bleibt die eigentliche Sprossachse bis zur Blütezeit sehr kurz. Der Stamm besteht aus Blattscheiden.  Seine Höhe beträgt mindestens einen halben Meter, meist aber drei bis zehn Meter. An der Basis kann der Stramm etwas verdickt sein. Die Blätter sind ganzrandig und in Blattstiel und Blattspreite gegliedert.

In den letzten Jahren wird die Banane vor allem in Mitteleuropa auch als eine dekorative Zimmerpflanze sehr beliebt. Meistens ist sie sehr groß, daher wird sie normalerweise in größeren Räumen oder gar in Wintergärten oder Büros gehalten.

Im Handel finden Hobbygärtner sowohl echte Fruchtpflanzen als auch reine Zierbananen. Die Bananenpflanze gedeiht am besten, wenn sie an einem hellen Standort mit direkter Sonneneinstrahlung steht. Sie mag nicht nur Wärme sondern auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Wenn sie regelmäßig mit Wasser besprüht wird, kann dies fehlende Luftfeuchte in der Wohnung ersetzen. Da Bananenpflanzen viel Wasser und Nährstoffe benötigen, müssen sie in regelmäßig gedüngt werden. Zugluft und Staunässe sollen unbedingt vermieden werden. Bei richtiger Pflege wächst die Pflanze binnen einer Woche um fast einen Zentimeter. Genau so oft wird ein weiteres Blatt ausgebildet.



Salbei im Garten

Gartenkräuter © Richard Oechsner - Fotolia.com

Gartenkräuter © Richard Oechsner - Fotolia.com

Salbei lässt sich in vielen verschiedenen Sorten in Gärten und Töpfen finden. Die beliebteste unter ihnen ist dennoch der einjährige Feuer- und Prachtsalbei, der sich als Kübelpflanze mit scharlachroten Blüten in Trauben ausbreitet.

Auch einige winterharte Salbeiarten können sich über mehrere Jahre in Pflanzenkübeln wohlfühlen, wenn man sie regelmäßig umtopft. Das Ausputzen welker Blüten verlängert auch hier die Blütezeit. Außerdem ist zu beachten, dass der Salbei zwar Standorte mit ausreichender Sonner, jedoch keinesfalls Hitze bevorzugt, weshalb er nicht unmittelbar vor eine Hauswand gepflanzt werden sollte.

An einem warmen, sonnigen Platz mit nährstoffreicher und ebenso durchlässiger Erde, fühlt sich auch der Steppen-Salbei besonders wohl. Da er jedoch nicht besonders anspruchsvoll ist und in fast jedem Gartenboden gedeihen kann, macht ihn das zu einer vielseitig einsetzbaren Pflanze. Urpsrünglich entstand der Steppen-Salbei aus einer Wildart, hat jedoch mit seinen zumeist blauen oder violetten Blüten einen hohen Zierwert. Besonders gut lässt er sich hier neben Rosen oder Lilien einsetzen, schmiegt sich aber auch an wild anmutende Stauden wie Gold-Garbe, Margerite oder Purpur-Sonnenhut.  Wer es eher schlichter mag, setzt diese Salbeiart zwischen eine Auswahl verschiedener Ziergräser. Bis auf eine kurze Unterbrechung im August, reicht seine Blütezeit, die meist im Mai und spätestens im Juni beginnt, oft bis in den Spätherbst hinein.

Echter Salbei ist natürlich ein Muss für den kleinen Kräutergarten, wobei auch hier auf regelmäßiges Gießen und Düngen geachtet werden muss. Reichlich Stickstoff führt bei Salbei zu reichlich Laub statt mehr Blüten. Dieses jedoch wird aufgrund seines aromatischen Aromas gern für Erkältungstees, aber auch zum Würzen von Fisch und Fleisch genutzt. Daher rührt auch teilweise gebrauchte Name “Heil- oder Küchensalbei”.



Der Gartenteich

Um den eigenen grünen Garten als Wohlfühloase zu vollenden fehlt oft nur noch ein Platz am Wasser. Wer schon mit einer kleinen plätschernden Fontäne zufrieden ist, kann durch ein kleines Fertigbecken oder eine einfache Tonne, die in den Boden gelassen wird, schon bedient werden. Mit einer zusätzlichen Pumpe stellt sich dann auch das gewünschte Sprudeln ein.

Gartenteich, Foto: lestidae_flickr

Gartenteich, Foto: lestidae_flickr

Wer jedoch von einem größeren Wellnessbereich im Garten oder einem Gartenteich für Fische träumt, muss sich auf mühsamere Arbeiten und einen tieferen Griff in den Geldbeutel gefasst machen. Denn es bedarf einiger Voraussetzungen, um einen Teich mit unterschiedlich Tiefen Wasserzonen anzulegen, der zum Bepflanzen, aber auch als Lebensraum für Zierfische geeignet ist. Auch hier gibt es die Möglichkeit, zu einem Fertigteich zu greifen. Eine andere Variante ließe sich individueller mit dem Auslegen von Teichfolie gestalten.

In jedem Fall sollte möglichst beachtet werden das Ausheben des Teichbeckens passgenau vorzunehmen. Bei Fertigbecken steht hier im Vordergrund, dass die Teichgrube am Ende waagerecht ist, da andernfalls das Teichbecken nicht ganz gefüllt werden könnte. Hier würde das Wasser über die teifer liegende Seite des Beckens langsam auslaufen. Meist ist es jedoch ausreichend, nach dem Ausheben eine entsprechende Grundlage aus Sand zu schaffen, um das Becken gerade zu platzieren. Beim Einsatz von Teichfolie dagegen, ist besonders auf die Dichtigkeit bei der Arbeit zu achten. Zwar mit wesentlich höherem Aufwand verbunden, dafür jedoch mit individuellem Ergebnis, kann eine Wasserlandschaft hierbei ganz nach Belieben gestaltet werden. Voraussetzung ist hier außerdem eine frostfreie Zone von etwa 80 Zentimetern, die den Fischen später zum Überwintern dienen soll. Eine Umwälzpumpe sowie Teich- und UV-Filter sollten zuletzt noch installiert werden, um das Wasser für die Fische sauber zu halten.



Kürbisse im eigenen Garten

Im Zuge der Bio-Welle, die seit ein paar Jahren über Deutschland schwappt, erfreut sich auch ein eigener Garten immer höherer Beliebtheit. Doch nur wenige Hobby-Gärtner wissen, wie einfach und lohnenswert es ist, Kürbisse anzubauen. Der Kürbis ist die größte und schwerste Gemüseart, Sorten wie der Gelbe Zentner können locker stolze 50 Kilo auf die Waage bringen. Kürbisse enthalten auch wertvolle Inhaltsstoffe, etwa gegen Prostata- und Blasenleiden. Wenig bekannt ist auch, dass die Zucchini zur Familie des Kürbis gehört.

Kürbis, Foto: thosch66_flickr

Kürbis, Foto: thosch66_flickr

Kürbispflanzen lassen sich entweder direkt kaufen oder selber aus Samen heranziehen. Anfang Mai sollten die Samen dazu im Haus in ein Gefäß mit feuchter Erde gesteckt werden, mit einem Zimmergewächshaus gelingt die Keimung noch einfacher und schneller. Schon innerhalb weniger Tage werden sich überraschend große Keimblätter aus dem Erdreich ans Tageslicht recken. 

Nach knapp zwei Wochen können die Kürbisse schon in den Garten verpflanzt werden. Mindestens sollte damit aber bis Mitte Mai gewartet werden, da Kürbisse sehr frostempfindlich sind und die Eisheiligen traditionell als der Tag gelten, ab dem nicht mehr mit Frost gerechnet werden muss. 

Im Garten braucht eine Kürbispflanze viel Sonne und mindestens einen Quadratmeter Platz, um ungestört wachsen zu können. In Trockenperioden sollte man die Kürbisse gießen – optimal eignet sich dafür ein Regenwassertank, der für reichlich kostenloses Wasser sorgt.

Kürbisse wachsen sehr schnell: Bald schon sollten sich riesige gelbe Blüten bilden, die auch viele Insekten anlocken. Im Herbst können die Kürbisse dann geerntet werden. In Kochbüchern oder Online-Portalen gibt es zahlreiche leckere Kürbisgerichte wie etwa eine Kürbisquiche entdecken. Schmackhaft ist auch ein Kürbis-Kompott, die Zucchini eignet sich ohnehin als Zutat oder Beilage zu allerlei Speisen und kann auch roh verzehrt werden. Es lohnt sich, einige Kürbissamen zu trocknen und für die Aussaat des nächsten Jahres zu behalten. Da bleibt nur noch eins: Viel Spaß dabei, den Kürbissen beim Wachsen zuzuschauen, und guten Appetit!



Der Wintergarten für die kalte Jahreszeit

Der Winter steht bald vor der Tür und wir können die Natur nur noch begrenzt genießen. Eine Alternative zum behaglichen Wohnzimmer stellt ein Wintergarten dar. Vor dem warmen Kachelofen sitzen und den Blick auf den ersten Schnee schweifen lassen, während man den Früchtetee frisch aufgießt – was kann man sich Schöneres vorstellen? Der Wintergarten erfreut sich mehr und mehr an Beliebtheit. Um die Oase der Ruhe richtig ausschöpfen zu können, spielen die Möbel eine wichtige Rolle. Bequem sollen sie sein und witterungsbeständig. Rattanstühle für den Wintergarten bilden die perfekte Sitzgelegenheit für ein mediterranes Flair. Rattan ist ein Naturprodukt, wird in Handarbeit hergestellt und stammt ursprünglich aus Indonesien. Rattan hat eine sehr widerstandsfähige Schale, die vor äußeren Einflüssen schützt.

Das Material wird zunächst geglättet und danach mit großer Sorgfalt geschliffen, bis eine glatte Oberfläche zum Vorschein kommt. Rattanmöbel sind perfekt für Wintergärten geeignet, da sie eine hohe Stabilität aufweisen, die durch eine enge Verbindung zwischen dem Rattanrohr und dem Flechtwerk erzielt wird. In seiner natürlichen Form ist das Rattanrohr sehr elastisch und lässt sich leicht biegen. Schöne Formen und Kreationen lassen können gestaltet werden. Das Innenleben eines Rattanrohres besteht aus vielen kleinen Kapillaren und Röhrchen, was eine hohe Langlebigkeit zur Folge hat. Rattanstühle sind sehr pflegeleicht und ein feuchter Schwamm oder ein Ledertuch reichen aus, um das Möbelstück von Staub und Schmutz zu befreien. Eine lange Lebensdauer, leichte Pflege, Widerstandsfähigkeit und die mediterrane Optik verleihen jedem Wintergarten einen gewissen Charme und besonderen Stil.



Der Apfelbaum

Ein schöner Apfelbaum, Foto: vhristoph_bellin_flickr

Erdäpfel, Pferdeäpfel, oder die Äpfel vom Baum? Man kann sich auf jeden Fall mit einigen Äpfeln auf dieser Welt beschäftigen. Aber wir wollen uns erst mal nur mit dem Obst beschäftigen.

Genauer gesagt geht es sogar um alte Apfelsorten, da ihnen in der heutigen konsumorientierten und viel zu schnelllebigen Gesellschaft leider gar nicht mehr genug Achtung entgegen gebracht wird. So wird wohl kaum einer Sorten wie “Kaiser Wilhelm”, “Danziger Kantapfel” oder “Gewürzluiken” kennen, da diese kaum in einem Obstsortiment in den Läden zu finden sind. Das ist jedoch auf den ersten Blick erstaunlich, da diese alten Apfelsorten in der Regel viel robuster und geschmacksintensiver sind und auch eine hohe Immunität gegenüber Krankheiten besitzen. Das Problem ist jedoch, dass diese für den Anbau auf Plantagen und somit für den Massenverbrauch nicht geeignet sind. Denn bei ihnen ist es so, dass die Bäume mal mehr und mal weniger Früchte tragen. Außerdem werden die Kronen sehr groß, was dann das Pflücken der Äpfel unheimlich erschwert.

Diese Apfelsorten, so ungeeignet sie für den kommerziellen Vertrieb auch sind, sind jedoch sehr interessant für private Apfelanbauer. So machen diese sich wirklich

gut im heimischen Garten (wer Neuigkeiten zu Immobilien mit schönen Gärten braucht, auf denen man auch anbauen kann, kann Weiterlesen auf news.immonet.de). Dies hat damit zu tun, dass sie nicht nur einen unglaublichen guten und natürlichen Geschmack besitzen und sondern auch wunderschön aussehen. Vor allem im Frühling, wenn sie ihre Blüten tragen machen sie jeden Garten zum Hingucker. Im Sommer spenden sie aufgrund ihrer großen Krone eine Menge Schatten und lassen somit den Wunsch nach einem großen Sonnenschirm vergessen.

Wichtig ist, dass sie über genügend verfügbare Fläche in ihrem Garten verfügen, da diese Bäume trotz ständigen zurück schneidens sehr groß werden und eine Menge Platz beanspruchen.

 



Den Garten nach Feng Shui ausrichten

In einer Gesellschaft, die sich mehr zur Spiritualität bekennt, überrascht es nicht, dass viele Gartenbesitzer ihren Garten nach Feng Shui gestalten. Was genau ist Feng Shui eigentlich? Es kommt

aus dem Chinesischem und heißt frei übersetzt: „Wind und Wasser“. Das Ziel dieser Lehre ist es, seinen Wohn- oder Gartenbereich so zu gestalten, dass die positiven Energien, Chi, fließen können. Das Ziel dieser Ausrichtung ist eine Steigerung des Wohlbefindens – Gesundheit, Glück und Wohlstand. Es geht darum Yin und Yang in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, also die Balance die Balance zwischen hellen und schattigen Ecken, offenen und dicht bewachsenen Bereichen und belebten und ruhigen Zonen zu finden.

In der Lehre wird diese Optimalvorstellung in fünf Elemente. Feuer, Wasser, Metall, Erde und Holz – diese stärken und schwächen sich gegenseitig, sorgen also für die perfekte Balance. Jedem Element ist eine Bedeutung beigemessen.

Quelle: friederikchen / pixelio.de

Die fünf Elemente werden von einem eingekreisten Pentagramm, dem sogenannten Bagua-Raster, visualisiert. Nun legen Sie diesen Grundriss einfach über Ihren Garten, wobei das Feuer (steht für Karriere) im geographischen Norden liegen sollte. Dem Element Holz wird der Reichtum beigemessen. In ihm sollten sie einen Baum, den Geldbaum „Crassula Ovata“ pflanzen. Dies sorgt für Wohlstand. Wasser ist ebenfalls ein Symbol für Wohlstand, in dessen Bereich sollten Sie einen kleinen Brunnen anlegen, so kann der Wohlstand und das Glück sprudeln. Im Bereich Erde, geht es um die Stärkung der Familie und der Partnerschaft. Diesem Bereich verleihen Sie positive Energie, indem Sie dort beispielsweise eine gemeinsame Lieblingspflanze pflanzen, sowie eine kleine Bank

für romantische Stunden hinstellen.

Die Mitte der Bagua ist das Energiezentrum, dieses sollten Sie möglichst frei lassen, damit sich die positiven Energien frei in alle Richtungen bewegen können.



Die Indianernessel

Indianernessel (Quelle: bobby46)

Indianernessel (Quelle: bobby46)Indianernessel (Quelle: bobby46)

Kennen Sie die Indianernessel? Bestimmt! Da die Indianernessel aber verschiedene Namen trägt, ist sie Ihnen vielleicht als Bienenbalsam, Wilde Bergamotte, Goldmelisse oder Pferdeminze bekannt. Genauso Vielfältig wie ihr Name, ist auch ihre Nutzungsart. Sie hat quasi viele Eigenschaften. So wird die zauberhafte Blüte sehr gerne als Schnittblume die Wohnzimmer gestellt. Man kann aus ihr aber ebenso gut einen Tee brauen. Man sagt sogar, sie hätte heilende Kräfte.

Die wintertaugliche Pflanze stammt aus dem Norden Amerikas und braucht einen nährstoffreichen sowie unverbrauchten Boden. Besonders gerne hat sie ein sonniges Plätzen, ist aber auch zufrieden mit Halbschatten. Wenn Sie ihr etwas Gutes tun möchten, dann geben Sie ihr etwas Kompost im Frühjahr.

Anders sieht es bei der Sorte ‘Monarda fistulosa‘, die aus Mexico stammt. Sie braucht eher einen sonnigen und sandigen Boden.

Doch darum müssen Sie sich bei den Kreuzungen, die Sie bei uns erhalten nicht zu kümmern. Beachten sollten Sie lediglich, dass Ihre Pflanze nicht ständiger Nässe ausgeliefert ist. Das macht sie schnell kaputt.

Sollten Sie etwas Besonderes wollen, wie wäre es mit der Zitronen-Monarde ‘Monarda citriodora) oder der rosenähnlichen Rosen-Monarde (Monarda fistulosa x tetraploid)? Ihr Rosenduft ist intensiv und eignet sich besonders auf frischem und nährstoffreichen Boden.

Eine der schönsten Sorten ist aber die ‘Monarda punctata’, die Pferdeminze. Sie wird bis zu 120 Zentimeter hoch und blüht von Juli bis September in den Farben Rosa, Gelb und Rot. Sie sollten ihr viel Platz zum Wachsen geben. Mindestens 35 Zentimeter sollten es schon zwischen der einen und der anderen Pflanze sein. Achten Sie darauf, dass Sie sie rasch wechselnden Temperaturen nicht aussetzen, denn diese Pflanze hat einen natürlichen Feind – Echte Mehltau ‘ Erysiphe cichoracearum). Dieser Pilz kann sogar zum Sterben der Pflanze führen.